LWL-Naturkundemuseum: Der Mensch als Überlebenskünstler

Den Menschen als Überlebenskünstler stellt eine neue Ausstellung im LWL-Naturkundemuseum in Münster in den Mittelpunkt. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Dienstag mitteilte, spanne die Schau einen großen Bogen von den Anfängen des Homo sapiens als Jäger und Sammler bis hin zur möglichen Besiedelung des Mars durch den Menschen. Mit über 1000 Exponaten gehen die Ausstellungsmacher wichtigen Fragen des Menschseins auf den Grund, etwa was den Menschen ausmacht oder wie er sich auf der Erde ausgebreitet hat.

18.08.2020, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vom Entdeckergeist des Menschen zeugen etwa eine geologische Probe, die der Forscher Alexander von Humboldt von seinen Entdeckungsreisen mitgebracht hat, oder der originale Kompass, den der berühmte Polarforscher Robert Falcon Scott auf seiner Antarktis-Expedition eingesetzt hat. In einem Ausstellungssaal werden die verschiedenen Lebensräume von der Wüste über die Tiefsee bis zum Weltraum in Szene gesetzt, die der Mensch erschlossen hat oder zu erschließen versucht.

Erstmals seien zudem Virtual-Reality-Brillen in eine Ausstellung des Hauses integriert, hieß es. Mit ihnen können Besucher Marslandschaften erkunden. Die Ausstellung ist vom 21. August 2020 bis zum 26. September 2021 zu sehen.

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