Lufthansa sagt Gedenkfeier zu Germanwings-Absturz ab

Die Lufthansa hat die für den 24. März geplante Gedenkfeier zum fünften Jahrestag des Germanwings-Absturzes in Südfrankreich wegen der Corona-Krise abgesagt. Die französischen Behörden hätten aufgrund der Ausbreitung des Virus in Europa ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, das eine Veranstaltung mit vielen international anreisenden Personen in dieser Größenordnung untersage, heißt es in einem der dpa vorliegenden Schreiben an die Angehörigen vom Freitag. „Es ist uns damit zu unserem großen Bedauern nicht mehr möglich, eine Gedenkfeier durchzuführen.“ An der bislang jährlich in der Absturzregion veranstalteten Feier hatten im vergangenen Jahr nach früheren Angaben der Lufthansa rund 300 Menschen teilgenommen.

13.03.2020, 20:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Logo der Lufthansa. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

Logo der Lufthansa. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

Bei dem Absturz der Maschine am 24. März 2015 in den südfranzösischen Alpen waren alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Sie kamen aus 17 Nationen, die meisten aus Deutschland und Spanien. Nach Überzeugung der französischen Ermittler hatte der psychisch kranke Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Unter den Opfern waren auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus dem nordrhein-westfälischen Haltern.

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