Lünen beschließt Bebauungsplan für Maßregelvollzugsklinik

Nach jahrelanger Planung hat die Stadt Lünen den Weg freigemacht für den Bau einer forensischen Klinik. Der Stadtrat habe am Donnerstagabend den Bebauungsplan für die Einrichtung beschlossen, teilte die Stadt am Freitag mit. Die Maßregelvollzugsklinik soll auf einem ehemaligen Bergwerksgelände entstehen. Gebaut werden soll in einem Bereich, der weit entfernt ist von bestehender Bebauung.

26.06.2020, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt zitierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU): „Nun ist es möglich, die geplante Maßregelvollzugsklinik in Lünen zu realisieren“. Er freue sich, dass dies im Einvernehmen mit der Stadt möglich sei.

Anfang der Woche hatte Wuppertal, wo ebenfalls eine Einrichtung für psychisch und sucht-kranke Straftäter gebaut werden soll, den lange entwickelten Bebauungsplan doch noch gekippt. Da Plätze im Maßregelvollzug fehlen, sollen weitere forensische Kliniken in Hörstel im Kreis Steinfurt, in Haltern im Kreis Recklinghausen und in Reichshof im Bergischen Land entstehen. In Hörstel im Münsterland sind die Vorbereitungen am weitesten: Baubeginn könnte in diesem Jahr sein.

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