Loveparade-Gedenkstätte wiederholt verwüstet

Die Duisburger Loveparade-Gedenkstätte ist schon zwölf Mal von Unbekannten verwüstet worden. Das sagte Sarah Vogt vom Verein „Lopa 2010“, der sich seit 2011 für die Interessen der Verletzten einsetzt, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch). „Hinzu kommen fast wöchentlich kleinere Sachen wie umgetretene Kerzen oder Teddybären, denen die Arme ausgerissen wurden“, sagte Vogt. Für viele Betroffene sei es schwer zu verkraften, „wenn sie sehen müssen, wie ihr Gedenken mit Füßen getreten und verwüstet wird.“

08.07.2020, 09:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kerzen brennen an der Unglücksstelle der Loveparade 2010. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Kerzen brennen an der Unglücksstelle der Loveparade 2010. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Vor rund zehn Jahren - am 24. Juli 2010 - waren bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen auf einer Zugangsrampe erdrückt worden. Die Gedenkstätte wurde später in diesem Bereich errichtet.

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