Lkw-Fahrer unter Drogen: 800 Getränkekisten sorgen für Sperrung und Stau auf A45

Autobahnkreuz Hagen

800 Kisten und viele kaputte Glasflaschen – das ist der Grund für eine sechsstündige Sperrung und Staus auf der A45 in Richtung Dortmund gewesen. Ein Lkw-Fahrer hatte wohl Drogen im Blut.

Ergste

, 12.03.2020, 09:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alles voller Leergut: So sah es im Autobahnkreuz von A45 und A46 aus.

Alles voller Leergut: So sah es im Autobahnkreuz von A45 und A46 aus. © Autobahnpolizei Dortmund

Laut Angaben der Polizei war ein Lastwagen aus dem Märkischen Kreis am Mittwoch um 14.09 Uhr von der A45 auf die A46 in Richtung Iserlohn abgebogen. Im Autobahnkreuz Hagen verlor er etwa die Hälfte seiner Ladung: etwa 800 Kisten Leergut.

Die Kisten und die zerbrochenen Flaschen verteilten sich über mehrere Spuren und mussten stundenlang aufgesammelt und weggekehrt werden.

„Ursache dafür war nach ersten Ermittlungen die mangelhafte Sicherung der Fracht, die nach der Fahrt durch eine Kurve die Lkw-Plane durchtrennte und auf die Fahrbahn kippte“, so die Polizei weiter.

Unter Drogeneinfluss? Dieser Verdacht bestätigte sich

Einige Glasflaschen trafen das Auto eines 56-jährigen Hageners, der an der Stelle vorbeifuhr. Dabei entstand Sachschaden. Der Hagener und der Lkw-Fahrer (33) aus Menden erlitten keine Verletzungen.

Beim Lkw-Fahrer bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen am Steuer saß. Ein Schnelltest und eine Blutprobe bestätigten den Verdacht. Die Autobahnpolizei stellte den Führerschein des Mannes sicher.

Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Abend hinein. Der Verkehr staute sich auf der A45 in Richtung Dortmund auf bis zu drei Kilometer.

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