LKA: Mutmaßlicher Automatensprenger in Niederlanden gefasst

Im Beisein nordrhein-westfälischer Polizisten ist im niederländischen Den Hoorn ein mutmaßlicher Geldautomatensprenger festgenommen worden. Er werde verdächtigt, im vergangenen Jahr Sprengungen im hessischen Bad Vilbel und in Wuppertal begangen zu haben, teilte das Landeskriminalamt am Donnerstag in Düsseldorf mit.

25.06.2020, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte einen EU-Haftbefehl gegen ihn erwirkt. Während der Verdächtige und seine Komplizen Täter in Bad Vilbel ohne Beute blieben, konnten sie in Wuppertal mit Bargeld türmen. Der Beschuldigte soll zeitnah nach NRW überstellt werden. Es werde noch geprüft, ob er für weitere Taten verantwortlich ist.

Unterdessen scheiterte in Selfkant am Donnerstag der 99. Coup von Automatensprengern in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen. Drei Unbekannte hatten die Eingangstür des Vorraums eines Geldinstitutes aufgehebelt und versucht, den Geldautomaten zu sprengen. Dies misslang. Sie stiegen in eine weiße Limousine und verschwanden ohne Beute.

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