Lichtblick darf Heizstrom-Geschäft von Eon übernehmen

Der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick kann das deutsche Heizstromkunden-Geschäft von Eon übernehmen. Damit wechseln rund 260 000 Heizstrom-Kunden mit rund 355 000 Stromlieferverträgen zu Lichtblick, teilte das Unternehmen am Mittwoch in der Hansestadt mit. Die Transaktion wurde erforderlich, weil die EU-Kommission die Übernahme von Innogy durch Eon an Auflagen geknüpft hat. Eine davon ist, dass Eon den wesentlichen Teil des Geschäfts mit Heizstrom in Deutschland abgeben muss.

29.04.2020, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo des Stromversorgungsunternehmens Lichtblick. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Das Logo des Stromversorgungsunternehmens Lichtblick. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild

Das Bundeskartellamt und die EU-Kommission haben die Anfang März vereinbarte Transaktion jetzt gebilligt. „Eon setzt sich besonders dafür ein, dass es im Sinne der Heizstromkunden einen reibungslosen Übergang ihrer Verträge geben wird“, sagte Ulrich Fischer, Geschäftsführer der Eon Heizstromgesellschaften. Die Kunden würden nun umgehend von Lichtblick informiert. An den Preisen und Vertragskonditionen werde sich nichts ändern. Lichtblick übernimmt die bisherigen Eon-Kunden voraussichtlich zum 1. August 2020.

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