Leverkusen: Treffen im Freien untersagt

Die Menschen in Leverkusen dürfen wegen der Coronakrise ab sofort bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen. „Zusammenkünfte von 2 oder mehr Personen unter freiem Himmel“ seien untersagt, heißt es in einer Allgemeinverfügung der Stadt vom Donnerstag. Ausnahme seien Gruppen, die zusammen wohnen, zum Beispiel Familien oder Wohngemeinschaften. Zusammenkünfte „bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs“ - etwa in Warteschlagen - oder aus „zwingenden beruflichen Gründen“ seien ebenfalls nicht verboten. „Leverkusen hat keine Ausgangssperre erlassen“, betonte eine Sprecherin der Stadt. Zuvor hatte der WDR berichtet.

20.03.2020, 09:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz aller Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus sind in Nordrhein-Westfalen weiterhin Ausgangssperren möglich. „Jeder Einzelne hat es in der Hand zu verhindern, dass es Ausgangssperren gibt“, hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag gesagt.

Die Stadt Freiburg hatte am Donnerstag wegen der Corona-Pandemie ein sogenanntes Betretungsverbot ausgesprochen. Es soll für öffentliche Orte von diesem Samstag bis zum 3. April gelten. Wer sich im Freien aufhalten möchte, dürfe das nur noch allein, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt lebten, so die Stadt.

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