Lehrergewerkschaft GEW fordert Modelle für Wechselunterricht

Die Lehrergewerkschaft GEW hat die Vorlage der Länder für den Corona-Gipfel mit dem Bund als unzureichend für die Schulen kritisiert. Gesundheitsschutz für Lehrer, Schüler und Eltern einerseits und ein Offenhalten der Schulen andererseits ließen sich damit nicht unter einen Hut bringen, sagte die Vorsitzende Marlies Tepe der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Es brauche schnell Modelle für einen Wechselunterricht mit geteiltem Präsenz- und Distanzunterricht, forderte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vor der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch.

24.11.2020, 12:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte erst am Montag betont, dass die Kultusminister aller Länder den Präsenzunterricht als „erste Wahl“ sehen. Sie geht davon aus, dass diese Haltung auch bei dem Gipfel am Mittwoch zum Tragen kommen werde. NRW wolle am Lernen im Klassenraum festhalten und keinen flächendeckenden Wechselunterricht einführen. Dieser sei aber in Einzelfällen vor Ort in Corona-Hotspots „schulscharf“ möglich, dann auch sinnvoll und geboten.

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