Laumann: Kliniken beim Arbeitsschutz schlecht vorbereitet

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat Arbeitgebern im Gesundheitswesen im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung mangelnde Vorbereitung beim Arbeitsschutz vorgeworfen. „Es kann nicht sein, dass die Arbeitgeber im Gesundheitswesen im Arbeitsschutz so schlecht vorbereitet sind wie sie jetzt vorbereitet waren“, sagte Laumann am Mittwoch in Düsseldorf. Arbeitsschutz sei Sache der Arbeitgeber, betonte der Minister. Mitarbeiter von Praxen und Kliniken kritisieren seit Tagen, dass ihnen Schutzausrüstung für den Behandlung möglicher Coronavirus-Infizierter fehle.

04.03.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Nordrhein-Westfalen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Nordrhein-Westfalen. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Zuvor hatte der Minister angekündigt, dass das Land eine Million Masken kaufen werde, damit es Ärzten und Pflegern bei der Behandlung möglicher Coronavirus-Infizierter nicht an Schutzbekleidung fehlt.

„Ich bin jetzt heilfroh, dass wir durch diesen Kauf das Problem lösen als Land. Aber wir lösen es mit Steuergeldern, wo eigentlich andere Strukturen zuständig sind“, sagte Laumann. Krankenhäuser seien kein „kleiner“, sondern ein „professioneller Arbeitgeber in diesem Land“.

Weitere Meldungen
Meistgelesen