„Laufen, kämpfen, beißen“: MSV-Coachf für Tugend von Profis

Im dritten Spiel nach seiner Rückkehr als Cheftrainer des MSV Duisburg hofft Gino Lettieri auf seinen ersten Erfolg. Am Dienstagabend (19.00 Uhr) ist der abstiegsgefährdete Fußball-Drittligist beim SV Waldhof Mannheim zu Gast. Seit Lettieris Comeback, er trainierte schon 2014/2015 die Meidericher und führte den Club damals in die 2. Bundesliga, kam Duisburg gegen den Halleschen FC nicht über ein 0:0 hinaus. Die zweite Partie gegen den SC Verl verlor der Tabellen-18. am Freitagabend sogar klar mit 0:4. „Ich gestehe jedem ein schlechtes Spiel zu - entscheidend ist, wie man darauf reagiert“, sagte Lettieri am Montag.

23.11.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
MSV Duisburg-Trainer Gino Lettieri. Foto: Roland Weihrauch/dpa

MSV Duisburg-Trainer Gino Lettieri. Foto: Roland Weihrauch/dpa

An seine Profis appellierte der Coach vor der Partie beim Tabellenachten Mannheim: „Laufen, kämpfen, beißen - das sollte jeder Spieler in der 3. Liga mitbringen.“ Zugleich bemängelte er, dass gegen Verl Vorgaben nicht umgesetzt worden sein. „Den Matchplan muss man schon umsetzen“, kritisierte der 53 Jahre alte Deutsch-Italiener seine Spieler. In Mannheim gehe es nun darum, „kompakt zu stehen, aber dabei die Offensive nicht zu vernachlässigen - was wir am Freitag überhaupt nicht geschafft haben.“

Die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Verteidiger Max Sauer (Oberschenkelverletzung) und Vincent Gembalies (Muskelverletzung) ist fraglich, sie trainieren erst seit Sonntag wieder mit der Mannschaft.

Erst Anfang November wurde nach über zwei Jahren Torsten Lieberknecht auf Tabellenplatz 17 als MSV-Cheftrainer freigestellt. Für ein Spiel stand Ex-Bundesligaprofi Marvin Compper an der Seitenlinie (1:2 bei Türkgücü München), anschließend übernahm erneut Lettieri.

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