Laschet: Pflegeberufe nach Corona-Krise besser bezahlen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fordert eine bessere Bezahlung von Pflegekräften nach der Corona-Krise. „Wir setzen jetzt alle auf die Pflegerinnen und Pfleger, die machen einen exzellenten Job - mehr, als sie müssten“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“. Und das müsse sich nach der Krise auch in der Entlohnung widerspiegeln. Dafür brauche es mehr Tarifverträge. „Die Corona-Krise zeigt, wie sehr die Gesellschaft auf diese Leistungsträger angewiesen ist“, hatte Laschet auch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch) gesagt.

08.04.2020, 10:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gibt ein Statement. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gibt ein Statement. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Nach Laschets Einschätzung könnten darüber hinaus bei einer stufenweisen Rückkehr zur Normalität möglicherweise zunächst kleinere Läden wieder öffnen. Anders als sein bayerischer Kollege Markus Söder (CSU) sieht er außerdem derzeit nicht die Notwendigkeit einer Maskenpflicht. Laschet verwies auf eine Studie, die er im besonders betroffenen Kreis Heinsberg in Auftrag gegeben habe und deren Ergebnisse noch ausstehen: „Und da wird man dann auch sehen können: Wie schützt man sich denn wirklich am besten?“

Laschet sagte im „Morgenmagazin“, er rechne im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus mit keiner bundesweiten Maskenpflicht. „Eine Maskenpflicht für ganz Deutschland sehe ich derzeit nicht.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte am Dienstag erklärt, dass er im Zuge der Corona-Krise eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken erwarte. „Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben.“

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