Laschet: Mit Verschiebung wird CDU Verantwortung gerecht

Mit der Verschiebung ihres Parteitages wegen der Corona-Krise wird die CDU nach den Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Laschet sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur: „Wir brauchen jetzt bundeseinheitliche gemeinsame Maßnahmen, um die Neuinfektionen drastisch zu senken. Die heutige Entscheidung zur Verschiebung des Bundesparteitags ist dieser Lage geschuldet.“

26.10.2020, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU) steht an einem Rednerpult. Foto: Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

Armin Laschet (CDU) steht an einem Rednerpult. Foto: Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

Der CDU-Vorstand hatte am Montag die Entscheidung über einen neuen Parteivorsitzenden wegen der Corona-Krise erneut verschoben - möglicherweise bis ins Frühjahr. Der geplante Präsenzparteitag am 4. Dezember in Stuttgart mit 1001 Delegierten sei angesichts der Infektionszahlen nicht mehr zu halten, so die Begründung.

Laschet, der auch CDU-Vize ist, sagte weiter: „Diese Woche wird richtungsweisend im Kampf gegen die Corona-Pandemie.“ Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird an diesem Mittwoch erneut mit den Ministerpräsidenten in einer Videokonferenz über Maßnahmen gegen die Pandemie beraten. Ende der Woche beraten dann die Ministerpräsidenten der Länder in einer Video-Konferenz die Lage in der Pandemie.

Weitere Meldungen