Laschet: Massive Corona-Beschränkungen waren alternativlos

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die massiven Beschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt. „Wir wissen bei 75 Prozent der Infektionen nicht, wo sie herkommen“, sagte er am Mittwoch in Düsseldorf.

28.10.2020, 19:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Henning Kaiser/dpa

Armin Laschet, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Henning Kaiser/dpa

Deshalb könne man mit den Maßnahmen nicht nur bei einigen wenigen Bereichen ansetzen, sondern müsse dafür sorgen, dass die gesamte Gesellschaft ihre Kontakte reduziere. „Da ist es auch nicht entscheidend, ob jemand ein Hygienekonzept hat oder nicht, ob er Abstand halten kann wie in einem Fußballstadion oder in einem Opernhaus oder in einem Restaurant, das sich an alle Regeln hält.“

Vertreter von Gastronomie, Kinos und Fitnessstudios hatten die geplanten Betriebsschließungen schon im Vorfeld als unverhältnismäßig zurückgewiesen. Sie hatten unter anderem argumentiert, dass dort kaum Corona-Infektionen nachweisbar seien.

Die strikten Maßnahmen bis Ende November seien nötig, damit man danach wieder zu mehr Normalität zurückkehren könne, sagte Laschet. „Wir wollen, dass die Advents- und die Weihnachtszeit eine Zeit wird, wo wir wieder auch innerlich am Ende eines solch dramatischen Jahres zur Ruhe kommen können.“

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