Laschet: Corona-Maßnahmen zeigen in Heinsberg erste Wirkung

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verteidigt. „Das Virus ist noch lange nicht gestoppt“, sagte er am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag. „Um italienische Verhältnisse zu vermeiden“, müssten weiterhin alle gemeinsame gegen die Ausbreitung kämpfen.

01.04.2020, 10:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Ortseingangsschild wird von der Sonne angeleuchtet. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

Ein Ortseingangsschild wird von der Sonne angeleuchtet. Foto: Jonas Güttler/dpa/Archivbild

Erste Wirkungen zeigten sich im anfänglich am stärksten betroffenen Kreis Heinsberg. Dort habe sich der Anstieg der Fälle verlangsamt. Die Kurve der Neuinfektionen sei abgeflacht und die sogenannte Verdopplungszeit habe sich verbessert.

Während sich die Zahl der Infizierten in Nordrhein-Westfalen alle acht bis neun Tage verdoppele, seien es in Heinsberg nun alle 16 Tage. Inzwischen gebe es mehr Infektionen in Köln als im Kreis Heinsberg. „Aber es ist keine Zeit für Entwarnung. Wir werden weiter steigende Infektionszahlen haben“, unterstrich der Ministerpräsident.

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