Landwirtschaft hat Sorge vor trockenem Mai

Trotz des ersten Regens seit Wochen ist die Sorge vor einem trockenen Mai in der Landwirtschaft groß. Neben der Trockenheit hätten viel Wind und kalte Nächte der Saat im April zu schaffen gemacht, sagte Bernhard Rüb von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir brauchen viel Wasser“, sagte Rüb. Einige wenige Schauer würden zwar der frischen Saat helfen. Damit die Pflanzen gut wachsen können, müsse aber der gesamte Mai möglichst kühl und nass sein, so Rüb.

28.04.2020, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Beregnungsanlage bewässert ein Feld. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Eine Beregnungsanlage bewässert ein Feld. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Nach ersten Schauern am Dienstag soll es dem Deutschen Wetterdienst zufolge im Verlauf der Woche weiter regnen. Vereinzelt seien auch Gewitter möglich. Nach Schätzungen von Meteorologen sollen bis zum Wochenende in Nordrhein-Westfalen zwischen 10 und 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind das ganz gewöhnliche Mengen für April.

Weitere Meldungen