Landwirte in NRW weiten Anbauflächen aus

Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen haben in diesem Frühjahr fast 1,1 Millionen Hektar Ackerland bewirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies eine Steigerung um mehr als ein Prozent, berichtete das Statistische Landesamt am Montag. Dabei dominierte im bevölkerungsreichsten Bundesland weiterhin der Getreideanbau mit 591 900 Hektar Anbaufläche und einem Anteil von 55 Prozent. Mit einer Fläche von 239 100 Hektar ist der Winterweizen die bedeutendste Getreideart.

10.08.2020, 12:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Traktor hat tiefe Spuren in den nach starken Regenfällen aufgeweichten Ackerboden gedrückt. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild

Ein Traktor hat tiefe Spuren in den nach starken Regenfällen aufgeweichten Ackerboden gedrückt. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild

Deutlich zugenommen hat der Anbau von Pflanzen zur Grünernte wie Silomais, der nicht nur als Futterpflanze, sondern auch als Rohstoff zur Biogaserzeugung dient. Ein wichtiger Grund für die Zunahme in diesem Bereich seien die wegen der Dürrejahre 2018 und 2019 niedrigen Futtervorräte, betonten die Statistiker.

Rückgänge gab es beim Anbau von Kartoffeln und Zuckerrüben. Insgesamt schrumpfte die Anbaufläche von Hackfrüchten in NRW um mehr als 10 Prozent auf 88 600 Hektar.

Weitere Meldungen
Meistgelesen