Landtag verschärft Sicherheitsmaßnahmen gegen Coronavirus

Der nordrhein-westfälische Landtag verschärft seine Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Besuchergruppen dürfen deswegen vorerst nicht ins Hohe Haus. Das hat der „Parlamentarische Krisenstab Pandemie“ am Dienstag beschlossen, wie der Landtag mitteilte.

10.03.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Der Schutz der Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität“, erklärte Landtagspräsident André Kuper. Gleichzeitig werde die Arbeits- und Funktionsfähigkeit des Parlaments gesichert.

Nach Angaben eines Sprechers sind werktags im Durchschnitt zwischen 500 und 700 Abgeordnete und Mitarbeiter im Haus. Die Plenarsitzungen in dieser Woche bleiben öffentlich.

Seit der vergangenen Woche sind bereits zusätzliche Desinfektionsmittelspender im Gebäude verteilt. Unangemeldete Besucher dürfen das Haus am Wochenende nicht mehr besuchen.

Wie aus einem Brief des Parlamentspräsidenten an alle Abgeordneten hervorgeht, werden zudem sämtliche im März geplanten Reisen von Ausschüssen und Parlamentariergruppen abgesagt. Die Kosten trage der Landtag.

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