Landtag soll sich mit Betonplatten-Unfall beschäftigen

Der Verkehrsausschuss des Landtags soll sich am Mittwoch mit dem tödlichen Betonplatten-Unfall auf der A3 bei Köln beschäftigen. Die SPD-Fraktion hat eine Aktuelle Viertelstunde beantragt, in der die Landesregierung über das Unglück selbst und den Zustand der Lärmschutzwände vor Ort und in ganz NRW berichten soll.

13.11.2020, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Betonteil einer Lärmschutzwand liegt auf der A3 auf einem PKW. Foto: Daniel Evers/WupperVideo/dpa

Ein Betonteil einer Lärmschutzwand liegt auf der A3 auf einem PKW. Foto: Daniel Evers/WupperVideo/dpa

„Der tragische Tod der Autofahrerin macht uns alle fassungslos. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Opfers. Wir sind es ihnen schuldig aufzuklären, wie es zu diesem schlimmen Unglück kommen konnte. Gleichzeitig müssen wir ausschließen, dass weitere Gefahr von den Lärmschutzwänden ausgeht. Hier sind wir jetzt alle gefordert“, sagte Carsten Löcker, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Eine große Betonplatte einer Lärmschutzwand war am Freitagvormittag auf der Autobahn 3 bei Köln auf einen Wagen gestürzt und hatte eine Autofahrerin getötet.

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