Landtag diskutiert über Sanierung maroder Schulen

Zügige Räume, bröckelnde Fassaden und marode Klos - so beschreibt die SPD den Sanierungsbedarf an vielen Schulen in NRW. Sie fordert von der Regierung eine Stellungnahme, wie es mit dem Sanieren weitergehen soll. In der Vergangenheit wurde nur ein Teil der Gelder abgerufen.

11.03.2020, 00:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die SPD-Opposition beklagt einen riesigen Sanierungsstau an den nordrhein-westfälischen Schulen. In einer Aktuellen Stunde des Landtags soll die Landesregierung am Mittwoch (12.10 Uhr) erklären, wie die Lage in den Griff zu bekommen ist.

Die SPD beklagt „verheerende Zustände an den zum Teil sehr maroden Schulen in NRW“. Fördermittel würden von den Kommunen nur sehr schleppend abgerufen. Das noch von rot-grünen Vorgängerregierung aufgelegte Programm zur Schulsanierung „Gute Schule 2020“ wirke, aber noch lange nicht bei allen Schulen.

Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte in der Vergangenheit Gemeinden, Städte und Kreise dazu aufgerufen, die vorhandenen Gelder zur Sanierung maroder Schulen besser zu nutzen. Von 2017 bis 2020 sind insgesamt zwei Milliarden Euro zugesagt. Im vergangenen Jahr standen 500 Millionen Euro aus dem Programm bereit.

In Nordrhein-Westfalen gibt es fast 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler. Sie werden an landesweit rund 5400 Schulen unterrichtet.

Weitere Meldungen