Land gibt ab 2021 mehr Fördergelder für Radschnellwege

Die Landesregierung erhöht die Fördermittel für den Ausbau von Radschnellwegen. Standen 2019 und 2020 jeweils noch 9,25 Millionen Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung, sollen es ab 2021 jährlich 11 Millionen Euro sein. Dies geht aus einer Dienstag veröffentlichten Stellungnahme des Verkehrsministeriums an den Verkehrsausschuss des Landtags hervor. In Nordrhein-Westfalen sind derzeit sieben Radschnellwege in Bau oder Planung.

18.03.2020, 06:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Landesregierung erhöht die Fördermittel für den Ausbau von Radschnellwegen. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Die Landesregierung erhöht die Fördermittel für den Ausbau von Radschnellwegen. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

Das Ministerium gab dem Ausschuss einen groben Überblick über den Stand der sieben Projekte. So befänden sich beim Radschnellweg Ruhr (RS 1), der in Mülheim und Essen schon auf zwölf Kilometern fertig ist, weitere Abschnitte in Essen, Bochum und Gelsenkirchen im Bau. Auf anderen Abschnitten in Dortmund und Gelsenkirchen werde im Laufe des Jahres mit dem Bau begonnen.

Bei den geplanten Radschnellwegen Westmünsterland (RS 2), Ostwestfalen-Lippe (RS 3), Neuss-Düsseldorf-Langenfeld, Euregio (RS 4) und Köln-Frechen befänden sich einzelne Abschnitte aktuell in Vorplanung.

Für den Radschnellweg im mittleren Ruhrgebiet von Essen nach Gladbeck werde eine vorgelegte Machbarkeitsstudie aktuell überprüft. Für alle Projekte seien grob geschätzte Gesamtkosten in Höhe von rund 400 Millionen Euro ermittelt worden, hieß es weiter.

Das Rad sei inzwischen „fester Bestandteil von Mobilitätsketten und aus einem modernen Mobilitätssystem nicht mehr wegzudenken“, betonte das Ministerium. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) hatte im Dezember ein Radverkehrsgesetz angekündigt.

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