Kwasniok will im Pokal „Sport-Geschichte“ schreiben

Trainer Lukas Kwasniok geht mit Regionalligist 1. FC Saarbrücken optimistisch in das Halbfinale des DFB-Pokals gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen. „Wir haben als erster Viertligist im Halbfinale Vereins- und Fußball-Geschichte geschrieben“, sagte Kwasniok im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur vor der Partie am Dienstag (20.45 Uhr/ARD und Sky). „Jetzt wollen wir Sport-Geschichte schreiben.“

08.06.2020, 10:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainer Kwasniok geht mit dem 1. FC Saarbrücken optimistisch in das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Trainer Kwasniok geht mit dem 1. FC Saarbrücken optimistisch in das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Die Chancen schätzt der 38-Jährige dennoch realistisch ein. „Wir bleiben demütig, aber selbstbewusst“, sagte Kwasniok: „Von 100 Spielen gegen Leverkusen verlieren wir 99. Aber wir wollen den 9. Juni zum Feiertag im Saarland machen.“ Dass sein Verein seit drei Monaten kein Spiel absolviert hat, sei in Bezug auf die Fitness „grundsätzlich schon“ ein Nachteil: „Aber in einem Spiel spielt das keine große Rolle. Da kommt nach 60 Minuten das Adrenalin dazu und pusht dich durch das Spiel.“

Dass das Halbfinale zum Geisterspiel wird, sei zunächst ein Nachteil für den Außenseiter. „Wir haben unseren zwölften Mann verloren. Wir müssen es mit elf gegen elf richten“, sagte der Trainer: „Aber die Rahmen-Bedingungen sind vielleicht noch ein bisschen ungewöhnlicher.“ Insgesamt sehe er bei seinem Team „viele kleine Vorteile.“

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