Kurzfilmtage sollen als Online-Variante stattfinden

Wegen der Coronakrise können die Kurzfilmtage Oberhausen Mitte Mai nicht wie geplant durchgeführt werden. Stattdessen sollen Teile des Festivals online stattfinden, teilten die Veranstalter am Dienstag in Oberhausen mit.

18.03.2020, 06:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Geplant waren vom 13. bis zum 18. Mai 112 Vorführungen und Veranstaltungen mit über 500 Filmen aus knapp 70 Ländern. Erwartet wurden rund 1000 Besucher. Eine Verschiebung des Festivals sei aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht möglich, hieß es.

„Wir prüfen gerade, welche unserer geplanten Programme online angeboten und welche auf das kommende Jahr verschoben werden können, aber auch, welche entfallen müssen“, erklärte Festivalleiter Lars Henrik Gass.

Die Vermittlung von Kultur könne und müsse auch in einer gesellschaftlichen Krise aufrechterhalten werden. „Wir sind gefordert, kreative Lösungen dafür zu finden.“

Priorität hätten die fünf Wettbewerbe (Internationaler Wettbewerb, Deutscher Wettbewerb, NRW-Wettbewerb, MuVi-Preis und Kinder- und Jugendfilmwettbewerb). Geplant sei, die Wettbewerbsprogramme im Mai online für breites und Fachpublikum und vor allem für die Jurys zugänglich zu machen und wie vorgesehen am 18. Mai die Preisträger bekanntzugeben.

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