Kontaktverfolgung: Kutschaty plädiert für Corona-Tagebücher

SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty hat vorgeschlagen, die eigenen Kontakte in der Corona-Pandemie aufzuschreiben. „Um die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung zu entlasten, kann jede und jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag). Sogenannte Corona-Tagebücher könnten dabei helfen, für sich selbst einen Überblick zu behalten, wen man an welchem Tag zu welcher Uhrzeit in welcher Form getroffen habe. Vor allem berufliche oder private Kontakte ließen sich so nachverfolgen.

27.10.2020, 06:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Thomas Kutschaty. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Thomas Kutschaty. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

„Wie alles sind auch sie kein Allheilmittel, aber in Kombination mit der Corona-Warn-App und den Kontaktlisten in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen sind sie ein weiterer wichtiger Baustein zur Identifikation von Infektionsketten“, sagte Kutschaty.

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