Kohfeldt tangieren Gerüchte nicht

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt lässt sich im Abstiegskampf nach eigenen Angaben nicht von Spekulationen um seine eigene Zukunft ablenken. „Mich haben diese Gerüchte nicht tangiert“, sagte der 37-Jährige am Donnerstag. „Ich habe nur einen Fokus: mit Werder die Klasse zu halten. Ich beschäftige mich mit nichts anderem.“ Zuletzt hatte der „Express“ Kohfeldt als Trainerkandidaten bei der TSG 1899 Hoffenheim ins Gespräch gebracht. Bei Bremens Geschäftsführer Fußball Frank Baumann sorgten die Gerüchte ebenfalls nicht für Unruhe. „Ich wusste, dass das nicht der Wahrheit entspricht“, sagte er.

11.06.2020, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bremens Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Patrik Stollarz/AFP/Pool/dpa

Bremens Trainer Florian Kohfeldt gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Patrik Stollarz/AFP/Pool/dpa

Werder spielt am Samstag in einem möglicherweise vorentscheidenden Abstiegskampf-Duell beim SC Paderborn (15.30 Uhr/Sky). Beim Tabellenletzten könnte Stürmer Niclas Füllkrug nach rund neunmonatiger Zwangspause wegen eines Kreuzbandrisses sein Comeback geben. Auch der zuletzt verletzte Claudio Pizarro könnte wieder ein Kandidat für das Aufgebot sein. „Bei Claudio ist noch nicht sicher, dass er im Kader steht“, sagte Kohfeldt, der die Qualitäten des 41 Jahre alten Stürmer-Routiniers hervorhob: „Alleine dadurch, dass ich in Erwägung ziehe, ihn mitzunehmen, zeigt sich schon, was er für eine Bedeutung haben kann.“

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