Kofferraum hat Geheimversteck: Polizei macht gewaltigen Fund

Polizeikontrolle

Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn 61 bei Mönchengladbach hat die Polizei einen irren Fund gemacht - den Beamten ist offenbar ein ganz dicker Fisch ins Netz gegangen.

Mönchengladbach

26.09.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 61 bei Mönchengladbach haben Polizeibeamte einen gewaltigen Fund gemacht.

Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 61 bei Mönchengladbach haben Polizeibeamte einen gewaltigen Fund gemacht. © picture alliance/dpa

Da ist der Polizei auf der Autobahn 61 bei Mönchengladbach offenbar ein ganz dicker Fisch ins Netz gegangen. Bei einer Verkehrskontrolle haben die Beamten am Donnerstagmittag einen Kleinwagen zur Routinekontrolle heraus gewunken und dabei einen gewaltigen Fund gemacht.

Doppelte Wand: Geldpakete im Kofferraum versteckt

Versteckt in der Rücksitzwand des PKW haben die Beamten fast eine Million Euro Bargeld entdeckt. Die Geldpakete seien mehrere Kilogramm schwer, teilte die Polizei am Freitag in Mönchengladbach mit.

Der Fahrer war in Fahrtrichtung Koblenz unterwegs, als die Beamten das Fahrzeug zur Kontrolle aus der Ausfahrt Kaldenkirchen-Süd lotsten. Der nach eigenen Angaben aus den Niederlanden eingereiste Mann soll bei der Befragung nervös regiert haben. Auf Nachfragen zum Besitz von Betäubungsmitteln, Waffen oder Geldsummen von mehr als 10.000 Euro antwortete der 43-Jährige mit Nein, sagte ein Sprecher der Polizei Mönchengladbach.

Verdacht der Geldwäsche: Ermittlungen dauern an

Im Kofferraum tätigten die Beamten dann den irren Fund: Die Rücksitzbank war offensichtlich mit einer doppelten Wand ausgestattet - und in dem Hohlraum fanden die Beamten die gebündelten Geldpakete im Wert von knapp einer Million Euro. Laut Polizei beschlagnahmten die Beamten neben dem Geld auch mehrere Mobiltelefone.

Gegen den 43 Jahre alten Fahrer des Wagens aus Gummersbach wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Ermittlungen der Polizei zur Herkunft des Geldes dauern an.

dpa/iri

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