Kölns Präsident zu Gisdol: „Gibt keine Job-Garantien“

Trotz der letzten Treueschwüre muss Kölns Trainer Markus Gisdol mit dem Fußball-Erstligisten dringend Punkte holen. „In der Bundesliga gibt's ein Grundprinzip: Es gibt keine Job-Garantien - für niemanden“, sagte Präsident Werner Wolf (64) der „Bild“ (Mittwoch). In der Liga ist der 1. FC Köln seit 18 Spielen ohne Sieg und mit drei Punkten Tabellenvorletzter. Dennoch hatte Sportchef Horst Heldt nach der 1:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin Gisdol den Rücken gestärkt.

25.11.2020, 07:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kölns Trainer Markus Gisdol auf dem Weg in die Kabine. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Kölns Trainer Markus Gisdol auf dem Weg in die Kabine. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Heldt sei täglich am Team dran und beobachtete sie genau. „Auch wenn aktuell im Spiel noch keine Verbesserungen zu sehen waren, so ist er dennoch fest davon überzeugt, dass das Trainerteam die Probleme auf die richtige Weise angeht - mit Nachdruck und konsequent“, sagte Wolf. Er und der Vorstand stünden mit der Geschäftsführung im engen Kontakt: „Und wir stimmen überein.“

Wolf ist überzeugt, dass die Kölner den Abstieg verhindern können: „Wir haben einen Kader, der die Liga halten kann. Die Stimmung und Leistungsbereitschaft der Mannschaft sind vorhanden. Das müssen wir jetzt endlich auch auf den Platz bringen.“

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