Kölner Zoll: 11 000 Drogensendungen per Post in zwei Jahren

24.06.2020, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mitarbeiter des Zolls hält im Zollfahndungsamt Marihuana in der Hand, welches verpackt in Plastikbeuteln in Obstkisten liegt. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Ein Mitarbeiter des Zolls hält im Zollfahndungsamt Marihuana in der Hand, welches verpackt in Plastikbeuteln in Obstkisten liegt. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Der Zoll in Köln hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 11 000 Drogensendungen im Wert von rund 1,8 Millionen Euro aus dem innereuropäischen Postverkehr gezogen. „Alle Briefe waren für Empfänger in Deutschland bestimmt und kamen aus den Niederlanden“, teilten die Beamten am Mittwoch mit. „Pro Brief waren das immer nur ein paar Gramm, aber in der Summe kamen bisher bereits mehr als 200 Kilogramm an verschiedenen Drogen zusammen“, sagte ein Sprecher. Der Drogenhandel im Darknet habe weiter zugenommen, erläuterte der Zoll. Daher kontrolliere man gezielt den Postverkehr und regelmäßig in den entsprechenden Postverteilzentren.

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