Kölner OB Reker: Kaffee mit Freunden „nicht mehr möglich“

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat ihren Mitbürgern in der Corona-Krise eindringlich die Leviten gelesen.

19.03.2020, 07:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich möchte Ihnen sagen, dass ich entsetzt darüber bin, dass auch in Köln einige anscheinend noch nicht verstanden haben, wie ernst die Lage ist“, sagte die parteilose Politikerin in einer am Donnerstag verbreiteten WhatsApp-Nachricht. „Es geht darum, dass wir soziale Kontakte auf das Notwendigste reduzieren. Ein Kaffee oder ein Kölsch mit Freunden in der Sonne mag verlockend sein, aber es ist jetzt nicht mehr möglich. Denn die Lage ist wirklich ernst, und wir müssen verzichten, um anderen zu helfen.“

Sollten die Appelle verhallen, würden die staatlichen Behörden nicht zögern, weitere Maßnahmen ergreifen. „Sie haben in der Hand, wie es weiter geht“, sagte Reker. In den vergangenen Tagen hatten sich zum Beispiel viele junge Menschen in großen Gruppen in Kölner Parkanlagen versammelt und dort das schöne Wetter genossen.

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