Köln: Clubszene mit Nothilfe durch die Corona-Krise bringen

Köln will mit einem Hilfspaket die Kultur- und die Clubszene in der Stadt durch die Coronavirus-Zeit retten. Für die Musik-Clubs sei eine Nothilfe geplant, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) am Donnerstag. „Die Clubkultur ist ein wichtiger Standortfaktor für Köln, für die Start-ups, für die Studierenden. Und deswegen muss sie erhalten bleiben.“ Gerade im Gespräch mit Gründern werde ihr immer wieder berichtet, wie wichtig die Szene sei.

26.03.2020, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
DJ Snake legt im Kölner Club "Bootshaus" auf. Foto: Bootshaus/dpa/Archivbild

DJ Snake legt im Kölner Club "Bootshaus" auf. Foto: Bootshaus/dpa/Archivbild

Daneben wird für die freie Kulturszene ein Notfallfonds aufgelegt - ergänzend zu den Hilfsprogrammen von Bund und Land. In den Fonds sollen städtische Mittel in Höhe von drei Millionen Euro einfließen. „Das Geld ist im Haushalt, das war für ein anderes, wichtiges Projekt vorgesehen“, sagte Reker. Man setze die Prioritäten nun aber anders.

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