Klöckner & Co kommt besser durch Corona-Krise als erwartet

Der Stahlhändler Klöckner & Co ist bislang besser durch die Corona-Krise gekommen als zunächst befürchtet. Das operative Ergebnis (Ebitda) vor Sondereffekten dürfte im zweiten Jahresviertel zwischen null und 10 Millionen Euro liegen, wie der Konzern am Montagabend in Duisburg mitteilte. Im Mai hatte das Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch einen Ebitda-Verlust im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht gestellt. Nicht eingerechnet in die neue Prognose sind allerdings Kosten für den geplanten Abbau von 1200 Arbeitsplätzen. Die Aktien von Klöckner & Co legten auf die Nachrichten hin auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast 13 Prozent zu.

22.06.2020, 20:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug von Klöckner & Co. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Der Schriftzug von Klöckner & Co. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Mit Blick auf die besser als zunächst erwartete Entwicklung verweist das Management auch auf die fortgeschrittene Digitalisierung des Unternehmens. Dazu habe die Verlagerung weiter Teile der Tätigkeiten in das Homeoffice gehört, was eine durchgängige Lieferfähigkeit ermöglicht habe und ein Wettbewerbsvorteil gewesen sei.

Zudem erwartet das Management einen positiven Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit im zweiten Quartal. Den vollständigen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr will Klöckner & Co am 14. August veröffentlichen.

Weitere Meldungen