Kliniken in NRW richten Corona-Intensivstationen ein

Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Coronavirus-Infektionen richten viele Krankenhäuser in NRW unter Hochdruck Covid-19-Intensivstationen ein. Bund und Länder hatten als Zielmarke die Verdoppelung der Intensivbetten angegeben. Im Allgemeinen Krankenhaus im niederrheinischen Viersen ist die Corona-Station startklar. Der Aufwachraum des OP-Saals sei binnen zwei Tagen komplett zu einer Corona-Intensivstation umgebaut worden, sagte Geschäftsführer Thomas Axer. Die Zahl der Intensivplätze werde in Viersen von zwölf auf 25 mehr als verdoppelt.

21.03.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Stethoskop hängt an einem Notfallwagen in einer Intensivstation. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

Ein Stethoskop hängt an einem Notfallwagen in einer Intensivstation. Foto: Jonas Güttler/dpa/Symbolbild

Auch das Marienhospital in Arnsberg im Sauerland hat zusätzliche Intensivplätze geschaffen und ein ambulantes Diagnostikzentrum für Corona-Tests geöffnet. Noch herrscht in Arnsberg und Viersen Ruhe vor dem Sturm. „Aber ich rechne damit, dass das schlagartig kommt“, sagte Axer. Schon in den nächsten Tagen könnten „sehr schnell behandlungsbedürftige Patienten“ kommen.

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