Klimaschutz während der Corona-Krise: Lüner Organisationen rufen zur „Earth Hour“ auf

Aktion

Zum 14. Mal findet am Samstag (28.3.) die „Earth Hour“ statt - auch in der Corona-Krise. Verschiedene Organisationen rufen dazu auf, zwischen 20.30 und 21.30 Uhr das Licht auszuschalten.

Lünen

25.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fridays for future und die Liga rufen in Lünen dazu auf, am Samstag eine Stunde lang das Licht auszuschalten.

Fridays for future und die Liga rufen in Lünen dazu auf, am Samstag eine Stunde lang das Licht auszuschalten. © picture alliance / Matthias Balk

Ziel der Aktion, die 2007 erstmals von der Umweltorganisation WWF Australia ausgerufen wurde, ist eine gesteigerte Aufmerksamkeit für den Klimaschutz. Durch das einstündige Ausschalten aller Lampen soll außerdem der Ausstoß von Kohlendioxid verringert werden. Kritiker merken allerdings an, dass die konsequente Umrüstung auf Energiesparlampen in allen Haushalt ein Vielfaches mehr einsparen würde.

In Lünen rufen die Lüner Initiative gegen globale Armut (Liga) und die Aktion „Fridays for future“ zur „Earth Hour“ auf. „Das Coronavirus bestimmt unsere Nachrichten und es fällt schwer, sich in der derzeitigen Situation mit etwas anderem auseinanderzusetzen“, schreiben die Initiatoren in ihrem Aufruf. Dennoch blieben auch andere Themen aktuell: „Dürresommer, Überflutungen, Waldbrände und andere Klima-Notfälle drohen uns und unserem lebendigen Planeten nach wie vor.“

Liga und Fridays for Future Lünen werben deshalb dafür, den Klimaschutz nicht aus den Augen zu verlieren: „Mitmachen geht ganz einfach und von zuhause aus: Indem wir um 20.30 Uhr in unseren eigenen vier Wänden für 60 Minuten das Licht ausschalten, können wir ein Zeichen setzen.“

In Deutschland steht die Aktion unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“. Die Umweltschützer wollen auf die Bedrohung der weltweiten Artenvielfalt durch den Klimawandel aufmerksam machen, und dass mit deren Verlust „auch die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet sind“.

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