Keine Attacke auf „Stolpersteine“ in Kleve

Eine vermeintlich politisch motivierte Attacke auf sogenannte Stolpersteine zum Gedenken an NS-Opfer in Kleve hat sich als Wetterphänomen entpuppt. Anwohner hatten im Oktober gemeldet, dass Unbekannte die Gedenksteine mit zementartiger Flüssigkeit übergossen hätten.

18.11.2020, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf und kam nun zum Ergebnis, dass starker Regen der Verursacher war. Der Mörtel der frisch eingesetzten Gedenksteine sei noch nicht trocken gewesen. Der Regen habe ihn verflüssigt und auf abschüssiger Straße über die Steine verteilt. Eine Straftat könne ausgeschlossen werden, berichtete die Polizei in Kleve im Mittwoch.

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