„Karnevalsgipfel“ verabredet Leitfaden für Frohsinn

Wie kann der Karneval in Zeiten von Corona ablaufen? Helfen soll den Kommunen in NRW eine Art „Narren-Knigge“.

11.07.2020, 10:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karnevalisten feiern in der Stadt. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Karnevalisten feiern in der Stadt. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Auch der karnevalistische Frohsinn muss in diesem Jahr natürlich corona-konform organisiert werden. Dabei soll den Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine Art „Narren-Knigge“ mit Empfehlungen und Informationen helfen. Das ist jetzt bei einem Spitzentreffen der Festkomitees der Karnevalshochburgen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln mit dem Chef der Staatskanzlei vereinbart worden, wie die Landesregierung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mitteilte. Da derzeit nicht absehbar sei, wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werde, solle eine gemeinsame Basis erarbeitet werden für die Genehmigung der Veranstaltungen vor Ort.

Das Thema Karneval und Corona sorgt im Rheinland seit Wochen für Debatten. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte sich jüngst gegen Straßenveranstaltungen zur traditionellen Sessionseröffnung am 11.11. ausgesprochen: „Draußen, Straßenkarneval, Infektionsübertragungszeit, Alkohol, Enge - das passt nicht in diese Zeit“, hatte er Ende Juni gesagt.

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