Jung war sich mit Bochum einig: Bröndby legte Veto ein

Eine Rückkehr aus Dänemark ist für den Ex-Leipziger Anthony Jung im Winter am Veto seines Clubs Bröndby IF aus Kopenhagen gescheitert. Der Linksverteidiger war sich eigentlich mit dem Fußball-Zweitligisten VfL Bochum über einen Wechsel einig. „Das wollte ich schon, aber Bröndby hatte davor schon meinen Freund Dominik Kaiser nach Hannover und den Top-Scorer Kamil Wilczek in die Türkei abgegeben. Deshalb wurde meinem Wechsel ein Riegel vorgeschoben. Da konnte ich den Verein auch verstehen“, sagte Jung dem Online-Portal Spox. Der 28-Jährige war im Sommer 2017 von RB Leipzig in die dänische Hauptstadt gewechselt.

29.03.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Osnabrücker Halil Savran (l) gegen Anthony Jung (r) aus Leipzig. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Der Osnabrücker Halil Savran (l) gegen Anthony Jung (r) aus Leipzig. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die Rückkehr nach Deutschland sei nach wie vor sein Ziel. „Noch einmal Bundesliga zu spielen wäre ein Traum. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, bei einem ambitionierten Club in der 2. Bundesliga zu unterschreiben. Das ist, glaube ich, auch ein realistisches Ziel“, sagte Jung. Der Verteidiger ist Stammspieler bei Bröndby und hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021.

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