Jovic: „Keine spezifischen Anweisungen“ für Quarantäne

Der frühere Bundesliga-Profi Luka Jovic von Real Madrid hat sich in den sozialen Netzwerken dafür gerechtfertigt, in seiner Heimat Serbien gegen Quarantäne-Regeln verstoßen zu haben. „Es tut mir sehr leid, dass einige Leute ihre Arbeit nicht professionell gemacht und mir keine spezifischen Anweisungen gegeben haben, wie ich mich während meiner Isolation verhalten soll“, schrieb der ehemalige Stürmer von Eintracht Frankfurt am Freitag auf seiner Instagram-Seite. Es tue ihm aber auch „leid, dass ständig über mich und nicht die Hauptakteure im Kampf gegen die Krise geschrieben wird, nämlich die Ärzte und alle, die im Gesundheitswesen arbeiten.“

20.03.2020, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Djene Dakonam (M) von FC Getafe und Luka Jovic (r) von Real Madrid. Foto: Paul White/AP/dpa/Archivbild

Djene Dakonam (M) von FC Getafe und Luka Jovic (r) von Real Madrid. Foto: Paul White/AP/dpa/Archivbild

Der 22 Jahre alte Jovic war vor einer Woche nach der Aussetzung des Spielbetriebs in Spanien nach Serbien geflogen, wo er sich für zwei Wochen in eine häusliche Quarantäne begeben sollte. Medienberichten zufolge soll der Nationalspieler aber am vergangenen Wochenende in der Hauptstadt Belgrad feiern gegangen sein, wofür ihm nun unter anderem eine Strafanzeige droht. „In Spanien darf man in Apotheken einkaufen, was hier nicht der Fall ist“, schrieb Jovic. „Ich entschuldige mich bei allen, wenn ich mich in irgendeiner Weise in Gefahr gebracht habe. Ich hoffe, dass wir gemeinsam all dies überwinden können. All meine Unterstützung für Serbien!“

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