IServ in Selm: Schulen bekommen einheitliche App zur Kommunikation

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Am Gymnasium gehört die App schon zum Schulalltag, nach und nach soll sie in allen Selmer Schulen etabliert werden: Mit IServ sollen Schüler und Lehrer in Zukunft digital kommunizieren können.

Selm

, 17.06.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Kommunikationsplattform ist auch an Schulen notwendig. „Durch die Corona-Krise ist das noch mal mehr in den Fokus gerückt“, sagte Sonja Börger von der Stadt Selm in der letzten Sitzung des Selmer Schulausschusses. An allen Selmer Schulen soll deshalb jetzt nach und nach ein einheitliches Konzept etabliert werden, kündigte sie an.

Die App, für die sich die Verwaltung entschieden hat, nennt sich IServ. Es gebe über diese App, so erklärte es Sonja Börger, verschiedene Module: Die Lehrer können über sie Aufgaben stellen, die Schüler können sie fertig zurückschicken. Es gibt außerdem einen Messenger, der so ähnlich funktioniert wie Whatsapp. Darüber können Schüler und Lehrer auch in Gruppen kommunizieren. Auch Videokonferenzen sind über die App möglich. Etwa 2400 Schulen nutzen die App bereits, das Unternehmen, das sie entwickelt hat, hat seinen Sitz in Braunschweig

Rund 15.000 Euro jährlich

Nach den Sommerferien soll sie allen Selmer Schulen zur Verfügung stehen. Am Städtischen Gymnasium in Selm wird schon seit ein paar Wochen damit gearbeitet. Ulrich Walter, Leiter des Gymnasiums, bestätigte im Ausschuss, dass Lehrer und Schüler sie an seiner Schule schon „intensiv“ nutzen.

Für die Beschaffung der Cloud-basierten Version von IServ kommen auf die Stadt Selm einmalig rund 18.000 Euro Beschaffungskosten zu. Jährlich kostet die Nutzung der App an allen Selmer Schulen dann rund 15.000 Euro.

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