Hundewelpen aus heißem Transporter gerettet

Zwei jaulende Hundewelpen mit durchnässtem Fell hat die Polizei in Gelsenkirchen aus einem Transporter befreit. Der 27-Jährige Fahrer stehe im Verdacht, illegal mit den etwa 15 Wochen alten Hunden der Rasse Shih Tzu gehandelt zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Um den Transporter auf einem Parkplatz hatte sich am Mittwoch eine Menschentraube gebildet. Zeugen konnten die Tiere zusammengepfercht in einer schlecht belüfteten Kleintierbox sehen.

13.08.2020, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizist steht vor einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv

Ein Polizist steht vor einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archiv

Das Veterinäramt stellte zudem fehlerhafte Einträge in den Tierpässen fest. So seien die Tiere zu früh gegen Tollwut geimpft worden und hätten nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Sie wurden daher sichergestellt und einem Tierheim für eine zwölfwöchige Quarantäne übergeben.

Das Veterinäramt leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Außerdem müsse sich der 27-Jährige auf Kosten in vierstelliger Höhe für die Quarantäne einstellen. Der Tierbesitzer gab an, auf dem Weg von Frankreich nach Polen nur auf der Durchfahrt gewesen zu sein.

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