Homeoffice: Rechenzentrum braucht stärkeres Internet

Im Zuge der Corona-Krise haben auch viele Mitarbeiter aus Rathäusern und Kreisverwaltungen ihre Arbeitsplätze in die eigene Wohnung verlegt. Das stellt die kommunalen Rechenzentren vor eine große Herausforderung. Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) in Kamp-Lintfort schlägt jetzt Alarm. In den vergangenen Tagen sei die Inanspruchnahme von Diensten des KRZN explosionsartig gestiegen, sagte der Viersener Landrat Andreas Coenen (CDU) am Dienstag.

24.03.2020, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Telefon- und Netzwerkkabel stecken in einem Router. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild/Symbolbild

Telefon- und Netzwerkkabel stecken in einem Router. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild/Symbolbild

Das Rechenzentrum brauche dringend eine erhebliche Erweiterung der Internetanbindung. Die Deutsche Telekom müsse möglichst sofort mehr Kapazität bereitstellen, heißt es in einem Schreiben Coenens an Telekom-Chef Timotheus Höttges. Die Telekom und andere Provider hatten in den vergangenen Tagen versichert, die Netze hielten dem Ansturm stand. Die Zunahme von Homeoffice und Streamingdiensten werde zu keiner Situation führen, in der die Netzkapazität an ihre Grenzen gerate.

Das Rechenzentrum in Kamp-Lintfort ist für 44 kommunale Verwaltungen am Niederrhein zuständig. Zudem übernehme es Infrastrukturdienste für die Polizei, für Schulen und für weitere Bereiche der Landesverwaltung.

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