Home-Office und Streaming: Corona bei Elementmedia bemerkbar

dzElementmedia

Die erhöhte Netzauslastung macht sich bei Elementmedia seit Beginn der Corona-Krise bemerkbar - doch das liegt nicht nur an Netflix und Co. oder Home-Office-Anwendungen.

Schwerte

, 06.04.2020, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Zeiten von Streaming-Diensten und Arbeit im Home-Office sind fast alle Arbeitnehmer und Privatpersonen auf ein zuverlässiges Netz für Internet und Telefonie und Kabel-TV angewiesen.

In Schwerte ist „Elementmedia“ im Bereich Telekommunikation verantwortlich. Die Umstellung des Alltags vieler Menschen macht sich beim Tochterunternehmen der Schwerter Stadtwerke bemerkbar.

Auslastung deutlich höher als üblich

„Die Auslastung unserer Netze ist im Vergleich rund fünfzehn Prozent höher, als es vorher üblich war“, berichtet Oliver Weist, Geschäftsführer von Elementmedia. Einen auffälligen Zuwachs der Netzbelastung sei vor allem im Bereich der parallelen Telefonanrufe, sprich bei Telefonkonferenzen, zu bemerken.

Auch die Auslastung durch Streaming-Dienste sei seit den Ausgangsbeschränkungen deutlich höher. Ein Grund zur Sorge sei die höhere Netzauslastung für Kunden dennoch nicht. „Für unser Glasfasernetz spielt die höhere Auslastung keine Rolle“, sagt Weist. „Mit Störungen ist derzeit nicht zu rechnen.“

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Das gleiche gelte auch für die Telefonie. Elementmedia habe das Telefonnetz im Hinblick auf die derzeitige Lage schon vor mehreren Wochen aufgerüstet.

Viele Kunden stellen auf eine höhere Bandbreite um

Dass die meisten Menschen momentan viel Arbeits- und Freizeit in den eigenen vier Wänden verbringen, führe zudem dazu, dass viele Kunden einen Glasfaseranschluss oder einen neuen Tarif mit erhöhter Bandbreite fordern.

„Die Tarifumstellungen sind bei niedrigeren Bandbreiten kein Problem“, erklärt Weist. „ Auf Bandbreiten über 100 mbit pro Sekunden stellen wir momentan allerdings nicht um.“ Bei höheren Bandbreiten müsse ein Techniker den Anschluss im jeweiligen Haushalt ändern.

Um Mitarbeiter und Kunden zu schützen, werde auf nicht notwendigen Kundenkontakt derzeit verzichtet. Notwendige Termine wegen Störungen oder Ähnlichem fänden dagegen unter geschützten Bedingungen statt. „Die Voraussetzungen für Termine sprechen wir im Vorhinein mit den Kunden ab, damit zum Beispiel ein sicherer Abstand gewährt ist.“

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