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Der Holzwickeder SC hat die große Chance verpasst, im Abstiegskampf alle klar zu machen. Nach dem 0:3 in Hamm geht das Zittern weiter.

von Werner Hahn

Holzwickede

, 19.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Oberliga Westfalen: Hammer SpVg - Holzwickeder SC 3:0 (2:0).

Dabei konnte der Gast eigentlich locker ins Spiel gehen. Tags zuvor hatte nämlich die SG Wattenscheid in der übergeordneten Regionaliga mit einem 3:0-Sieg gegen den SV Straelen dafür gesorgt, dass aus der Oberliga Westfalen am Ende der Saison nur zwei Teams den bitteren Weg in die Westfalenliga antreten müssen. Und es sah auch zunächst ganz gut für die Gäste aus, die bereits in der dritten Spielminute die Riesenchance zum Führungstreffer hatten. Nach einem Doppelpass zwischen Robin Rosowski und Patrick Sacher kam in der Folge Justin Pfaff an den Ball, doch seinem Kopfball fehlte die Präzision, sodass Hamms Keeper Jamo Peters klären konnte. Fast aus dem Nichts heraus dann der Führungstreffer für die Lippestädter: Nach einem unnötigen Ballverlust kam Joel Grodowski, Torjäger der Hammerspielvereinigung an den Ball, und es hieß 1:0. Der Gast hatte sich noch nicht so richtig von diesem Schock erholt, da durfte Kevin Beinsen die Lederkugel ein zweites Mal aus seinem Kasten holen. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball kam Grodowski in HSC-Strafraum an den Ball und erhöhte aus 2:0. Kurz darauf wurde die Partie aufgrund des einsetzenden Gewitters für gut eine halbe Stunde unterbrochen. Ohne nennenswerte Höhepunkt ging die Partie dann bis zum Pausenpfiff weiter.

Stimmen zum Spiel

Rene Lewejohann, Trainer Hammer SpVg: „Wir haben ein schweres Paket zu tragen. Holzwickeder wollte Fußball spielen und wir sind glücklich in Führung gegangen. Die Unterbrechung des Spiels hat uns gutgetan. Ich muss meiner Mannschaft eine großes Kompliment aussprechen. Wir haben es jetzt in der eigenen Hand (Lewejohann geht davon aus, dass sein Verein die drei Punkte aus dem Schermbeck-Spiel zurückerhält) und wollen das auch am kommenden Sonntag in Gütersloh beweisen, da bin ich optimistisch.“ Axel Schmeing,, Trainer Holzwickeder SC: „Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit kollektiv versagt, wusste wohl nicht, worum es geht. Wir hatten im zweiten Durchgang auch gute Chancen. Allerdings hätten wir noch drei Tage spielen können, ich glaube nicht, dass wir ein Tor geschossen hätten. Für mich war die Rote Karte gegen Ersan Kusakci auf jeden Fall überzogen. Für mich waren auch so einige andere Entscheidungen des Schiedsrichters abenteuerlich.“

HSC-Coach Axel Schmeing, der sich während der Partie von Hamms Trainer Rene Lewejohann beleidigt fühlte und deshalb der Pressekonferenz nicht beiwohnte, dürfte seinen Mannen wohl einige Takte mit auf den Weg in den zweiten Durchgang gegeben haben. Jedenfalls kam seine Elf nun wesentlich besser ins Spiel. Vielleicht hätte das noch eine Wende genommen, wenn der Schuss von Mirco Gohr (57.), den Hamms Keeper von Jamo Peters noch mit einer Glanztat an den Pfosten lenkte, ins Tor gegangen wäre. Während sich die Gastgeber nun mehr und mehr zurückzogen und auf Konter warteten, hatte der Gast durch Sebastian Hahne und Nico Berghorst Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung - ohne den gewünschten Erfolg. Anders die Gastgeber, die fünf Minuten vor dem Abpfiff durch Pascal Schmidt, dessen Schuss noch abgefälscht wurde, zum 3:0-Endstand kamen. Sicherlich ein verdienter Sieg der Hammer Spielvereinigung, der zumindest um einen Treffer zu hoch ausgefallen ist. Zu allem Überfluss sah Ersan Kusakci noch die Rote Karte nach einem Foul an Yildrim.

Hamm: Peters - Nölle, Dieckmann (78. Spahic), KLossek, Tia (62. Dogan), Kisker, Grodowski (55. Yildrim), Pihl, .Franke, Kljajic, Schmnidt

HSC: Beinsen - Müller, Pfaff (46. Krieger), Rosowski, .Delija (71. Kusakci) Sacher (46. Gohr), Hahne, Hoppe, Kaluza, Berghorst,. Hanemann

Tore: 1:0 (10.) Grodowski, 2:0 (20.) Grodowski, 3:0 (85.) Schmidt

Vk.: Rote Karte Kusakci (HSC/82.)

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