Hoffenheim oder Schalke: Nationalspieler Rudy muss warten

Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy von der TSG 1899 Hoffenheim hat kurz vor Saisonende noch keine Klarheit über seine sportliche Zukunft. Der Bundesligist aus dem Kraichgau hat noch nicht entschieden, ob er seine Kaufoption für den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler zieht. Ansonsten müsste Rudy wohl zurück zum FC Schalke 04. „Er hat einen großen Stellenwert, ist ein ganz feiner Mensch und nicht umsonst bei uns Rekordspieler“, sagte TSG-Sportchef Alexander Rosen am Donnerstag. Er habe erst am Mittwoch ein Gespräch mit Rudy gehabt. Man merke, dass ihn die Situation sehr beschäftige, berichtete Rosen. Er werde sich aber erst nach der Saison intensiv mit der Personalie auseinandersetzen.

25.06.2020, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Rudy am Ball. Foto: Ronald Wittek/epa-Pool/dpa/Archivbild

Sebastian Rudy am Ball. Foto: Ronald Wittek/epa-Pool/dpa/Archivbild

Nach Medienberichten hat Hoffenheim eine Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro für den WM-Teilnehmer. Rudy war 2017 von Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt, Schalke holte ihn ein Jahr später für 16 Millionen Euro Ablöse. In Gelsenkirchen kam der 29-fache Nationalspieler aber nicht gut zurecht, zudem ist zweifelhaft, ob Trainer David Wagner Verwendung für ihn hat. Rudy hatte schon betont, dass er sich gut vorstellen könne, seine Karriere bei der TSG zu beenden. Zuletzt sagte er allerdings der „Sport Bild“: „Ich weiß selbst noch nicht, wie es danach weitergeht. Ich haue mich voll rein bei Hoffenheim. Aber ich habe auch mit Schalke keineswegs abgeschlossen.“

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