„Hoffen auf Fairplay“: Bayer beantragt Spielverlegung

Bayer Leverkusen hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine Verlegung des Zweitrunden-Spiels im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt beantragt. Einen entsprechenden Bericht der „Sport Bild“ bestätigte der Verein am Mittwoch. „Wir sind da in Gesprächen mit dem DFB und hoffen, dass uns das zugestanden wird, was dem FC Bayern zugestanden wurde“, sagte Bayer-Sprecher Dirk Mesch: „Wir setzen auf den Fair-Play-Gedanken beim DFB.“

25.11.2020, 15:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spieler von Bayer Leverkusen bejubeln ein Tor. Foto: Friso Gentsch/dpa

Spieler von Bayer Leverkusen bejubeln ein Tor. Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Hintergrund: Das Pokal-Spiel der Münchner bei Holstein Kiel wurde von kurz vor Weihnachten auf den 13. Januar verlegt, weil der FC Bayern wegen der Teilnahme an der Finalrunde der Champions League und dem dortigen Erfolg noch mehr Spiele hatte als alle anderen. Die Leverkusener, deren Partie gegen Frankfurt aktuell für den 23. Dezember angesetzt ist, hatten an der Endrunde der Europa League teilgenommen, der Urlaub im Sommer wurde dadurch trotz des direkten Ausscheidens in der Europa League ebenfalls deutlich verkürzt. Zudem treffen Leverkusen und München am Wochenende davor direkt aufeinander, die Rheinländer müssten dann mit Rückblick auf das Pokalspiel möglicherweise personell rotieren.

Laut „Sport Bild“ hat Gegner Frankfurt einer möglichen Verlegung bereits zugestimmt. Dritter deutscher Teilnehmer am Europacup war im Sommer RB Leipzig, deren Zweitrunden-Spiel beim FC Augsburg ist aktuell für den 22. August geplant.

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