Erstes Konzert seit vier Monaten: Besonderes Konzert in St. Georg

dzSommerkonzert

Es war ein besonderes Konzert: In der Kirche St. Georg haben Stephan und Kirsten Wolke am Sonntag klassische Musik gespielt. Es war für sie das erste Konzert nach vier Monaten Corona-Pause.

Lünen

, 06.07.2020, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Premiere besonderer Art haben am Sonntag (5. Juli) 50 musikinteressierte Menschen in der Stadtkirche St. Georg beim ersten Sommerkonzert in der Corona-Zeit erlebt.

„Es ist ein ganz eigenartiges Gefühl und etwas ganz Besonderes. Das ist für uns auch das erste Konzert seit vier Monaten mit Publikum und demzufolge ist die Aufregung gewaltig“, begrüßte der Dortmunder Gitarrist Stephan Wolke die Gäste mit seiner Frau Kirsten, die als Sopranistin auftrat.

Arien aus der Oper Don Giovanni

Zur Einstimmung präsentierte Stephan Wolke ein kunstvolles melodiöses Prélude aus der Lauten-Suite BWV 997 von Johann Sebastian Bach und erntete viel Beifall. Es folgte ein kurzweiliger Ausflug in die Welt der Gitarreninstrumente bis hin zu einer romantischen Gitarre von Johann Ertl aus dem Jahre 1810. Die klanglichen Möglichkeiten dieses Instruments beeindruckten selbst nach 210 Jahren die Zuhörer, obwohl es aussah wie eine Kindergitarre.

Neben entzückenden Solo-Stücken wie eine Liebeserklärung an das Leben und die Natur oder einen leidenschaftlichen Tanz aus Brasilien gab es als Höhepunkt drei berührende Arien aus der Oper Don Giovanni von Mozart. Dabei verkörperte Kirsten Wolke gesanglich die junge Bäuerin Zerlina und Stephan Wolke ihren eifersüchtigen Verlobten Masetto. Am Ende versöhnten sich beide und das Happy End war perfekt. Fazit: Ein schönes erstes Sommerkonzert. Am Sonntag (12. Juli) folgt um 17 Uhr das zweite Sommerkonzert. Michael Rothkegel (Violine) und Jutta Timpe (Flügel) spielen Werken von Bach, Gardel und Yiruma.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen