Hochtief will wie geplant mehr Dividende zahlen

Der Essener Baukonzern Hochtief will wie geplant eine höhere Dividende für das Jahr 2019 an seine Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 5,80 Euro je Aktie steigen, teilte Hochtief am Dienstag mit, dem Tag der Hauptversammlung. 2019 war Hochtief wegen einer milliardenschweren Abschreibung bei der australischen Tochter Cimic in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust hatte 206 Millionen Euro betragen, nach einem Gewinn von 543 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Bereinigt um die Abschreibung bei Cimic machte Hochtief 2019 einen Gewinn von 627 Millionen Euro.

28.04.2020, 11:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hinter einem Logo des Baukonzerns Hochtief steigt ein Arbeiter auf einer Baustelle eine Leiter herunter. Foto: Martin Gerten/dpa/Archivbild

Hinter einem Logo des Baukonzerns Hochtief steigt ein Arbeiter auf einer Baustelle eine Leiter herunter. Foto: Martin Gerten/dpa/Archivbild

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie rechnet Konzernchef Marcelino Fernández Verdes damit, dass weiter in den Märkten investiert wird, in denen Hochtief unterwegs ist. Hochtief habe in Nordamerika, in der Region Asien-Pazifik und in Europa Zielobjekte im Wert von rund 600 Milliarden Euro identifiziert, sagte er. Sobald das Unternehmen die Folgen der Corona-Krise in seinen Märkten besser abschätzen könne, werde es die Gewinnprognose für 2020 gegebenenfalls aktualisieren.

Im Februar bei Vorlage der Jahreszahlen 2019 hatte sich Fernández Verdes für das laufende Jahr zuversichtlich gezeigt und für 2020 einen um Sondereffekte bereinigten Konzerngewinn von 690 bis 730 Millionen Euro angepeilt. Das wären bis zu rund neun Prozent mehr als im Vorjahr.

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