Hilfsprogramm der NRW.Bank für soziale Betriebe startet

Ob Krankenhäuser, Kitas oder Pflegeheime: Damit die systemrelevanten Einrichtungen die wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Krise abfedern können, bietet die landeseigene NRW.Bank ab Mittwoch spezielle Kredite an. „Krankenhäuser, Kitas, Häfen oder Altenheime und Pflegezentren - dies sind Beispiele für Strukturen, die Wirtschaft und Gesellschaft tragen und infolge der Pandemie gerade jetzt Unterstützung brauchen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der NRW.Bank, Eckhard Forst, am Dienstag laut einer Mitteilung.

14.07.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der NRW.Bank leuchtet an der Zentrale der Bank. Foto: Martin Gerten/dpa

Das Logo der NRW.Bank leuchtet an der Zentrale der Bank. Foto: Martin Gerten/dpa

Einrichtungen dieser Art können ab dem 15. Juli Darlehen bis maximal 150 Millionen Euro beantragen, um ihre Betriebsmittel zu finanzieren, wenn es ihnen an Liquidität mangelt. Die jeweiligen Hausbanken erhalten dabei eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent. Das Darlehen ist bis Ende 2020 befristet.

Förderberechtigt sind Unternehmen, die mindestens zur Hälfte von öffentlichen Gesellschaftern getragen werden - etwa Flughäfen oder Verkehrsgesellschaften oder Pflegedienste.

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