Herne prüft nach Ferien zeitversetzten Unterrichtsbeginn

Die Stadt Herne will angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen den täglichen Schulbeginn zeitversetzt organisieren. Wenn der Unterricht nicht für alle Schüler zur selben Uhrzeit starte, lasse sich Gedränge im öffentlichen Personennahverkehr vermeiden, erläuterte ein Sprecher am Mittwoch nach einer Sitzung des Krisenstabs. Mit diesem zusätzlichen geplanten Baustein nach den Herbstferien ab kommenden Montag hoffe man, die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Zudem sei geplant, eine Mund-Nasenschutz-Tragepflicht für weiterführende Schulen auch im Unterricht zu erlassen.

21.10.2020, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt neben Federtasche und Schulbüchern. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt neben Federtasche und Schulbüchern. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Nach Solingen kam die Stadt mit rund 156 450 Einwohnern am Mittwoch auf den zweithöchsten Wert in NRW: Dort wurden laut Robert Koch-Institut 133,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche verzeichnet. Es greife bereits eine Allgemeinverordnung der Stadt mit zahlreichen Beschränkungen seit der vergangenen Woche. Außerdem sei die Schutzverordnung des Landes mit allen Auflagen umgesetzt. Die Lage sei sehr herausfordernd, betonte der Stadtsprecher.

Weitere Meldungen