Henkel zieht Prognose zurück: Umsatz gesunken

Der Konsumgüterkonzern Henkel streicht wie so viele Unternehmen in jüngster Zeit seine Prognose für das laufende Jahr. Wegen der Corona-Pandemie sei derzeit eine zuverlässige und realistische Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung nicht möglich, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Düsseldorf mit. Der Hersteller von Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Pritt bekam die negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie bereits im ersten Quartal zu spüren: So geht Henkel nach ersten vorläufigen Zahlen von einem organischen Umsatzrückgang von 0,9 Prozent aus. Die Zahl ist dabei bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe.

07.04.2020, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der Henkel AG auf dem Werksgelände in Düsseldorf. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

Das Logo der Henkel AG auf dem Werksgelände in Düsseldorf. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

Besonders schwach entwickelte sich das konjunktursensible Klebstoffgeschäft, vor allem die Nachfrage in der Automobilbranche sank weiter. Während das Friseur-Geschäft durch die behördlich angeordneten Schließungen von Friseurgeschäften erheblich beeinträchtigt wurde, war das Umsatzwachstum im Einzelhandel den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr stabil. Als Lichtblick erwies sich das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln, das im ersten Quartal um 5,5 Prozent zulegte. Henkel will am 11. Mai ausführlich über das erste Quartal berichten.

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