Hella mit deutlichem Umsatz- und Ergebnisrückgang

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat erste Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu spüren bekommen. Bereits zum Ende des dritten Geschäftsquartal 2019/20 habe die Kundennachfrage deutlich nachgelassen, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch bei der Vorlage vorläufiger Neunmonatszahlen in Lippstadt mit. Hella geht davon aus, dass sich die Folgen der Coronakrise „in erheblichem Maße“ auf die globale Autoindustrie auswirken werden.

18.03.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers "Hella". Foto: David Inderlied/dpa

Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers "Hella". Foto: David Inderlied/dpa

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2019/2020 (bis Ende Februar) bekam Hella auch die ohnehin maue Autokonjunktur erneut zu spüren. So sank der währungs- und portfoliobereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 4 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sackte um 15 Prozent auf 347 Millionen Euro ab. Die entsprechende Marge ging um einen Prozentpunkt auf 7,2 Prozent zurück. Damit liege der Konzern laut Mitteilung aber bisher im Rahmen der Erwartungen.

Hella hatte kurz vor Veröffentlichung der vorläufigen Neunmonatszahlen bereits mitgeteilt, dass der Konzern davon ausgeht, seine ursprünglichen Jahresziele aufgrund der Folgen des neuartigen Coronavirus zu verfehlen. Die detaillierten Zahlen für die ersten drei Quartale will Hella wie geplant am 2. April veröffentlichen.

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